Mißlungener Heimstart

1. FFC HOF – SpVgg Greuther Fürth 0:1 (0:0)

Samstag, 12.09.2015, 16:30 Uhr Städt. Stadion Ossecker Str. Hof

Zuschauer: 190

Tore: 0:1 88. Min. Lara Schmidt

Karten: gelb 29. Min. Katharina Fürst (Hof)
Gelb 59. Min. Laura Felbinger (Fürth)

Schiedsrichter: Matthias Ehlich
Assistenten: Tobias Malik, Stephan Ehlich
Aufstellung: Sachs, Fürst, Kolb, Kessler, Kastner, Laufer(90.Sattler), Meier(83.Krämer), Knarr(59.Möhwald), Mühlstädt(75.Adam) Yau, Rose

 

Viel vorgenommen hatte sich das Bayernligateam des FFC zur offiziellen Eröffnung und Einweihung der neuen Heimstätte. Vor den Augen der Sponsoren und geladenen Gäste wollten die Frauen natürlich fußballerisch überzeugen. Nach dem symbolischen Anstoß vom Sportbürgermeister Florian Strößner mit Pui San Yau startete das Heimteam auch druckvoll und zwang die Kleeblätter in die Defensive. Geschickt hielten die Gäste aber dagegen und überstanden so die Hofer Anfangsoffensive schadlos. Nach 12 Minuten ssetzten dann die Gäste ihrerseits ein erstes Achtungszeichen. Die erste Ecke im Spiel nach einem abgewehrten Konter sollte zur einzigen echten Torszene in Hälfte Eins werden. Doch Hüterin Tamina Sachs reagierte super und lenkte das Leder mit den Fingerspitzen über die Latte.
Leider vernachlässigten die Gastgeberinnen mit zunehmender Spielzeit immer mehr die konsequente Arbeit gegen den Ball und ermöglichten Fürth so, immer mehr das Spiel gestalten zu können. Doch auch den Gästen gelang es nicht, entscheidend in den Hofer Strafraum vorzudringen, um Torgefahr zu erzielen. So verlor das Spiel im letzten Drittel zusehens an Glanz. Selbst Schiedsrichter Matthias Ehlich schien sich davon angesteckt zu haben und zeigte sich in der Schlußphase nicht sehr souverän.
Als sich schon alle scheinbar mit einer Punkteteilung angefreundet hatten, überraschte in der 88. Minute Lara Schmidt die Hofer Hintermannschaft mit einem satten Schuß und besiegelte die FFC – Heimpleite. Auch wenn die Gastgeberinnen mit einem letzten Aufbäumen auf eine Ergebniskorrektur drängten, reichte es am Ende nicht für wenigstens einen Punkt.
Entsprechend sauer reagierte Trainer Marko Knirsch auch auf der folgenden Pressekonferenz: „Ich pflichte meinem Fürther Trainerkollegen bei, daß es eigenentlich ein typisches 0:0-Spiel war. Aber wenn schon nach einer viertel Stunde die abgesprochene Strategie verlassen wird und die Arbeit gegen den Ball eingestellt wird, darf man sich über eine Niederlage nicht beschweren.“

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