Sieg nach frühem Doppelschlag

FC Stern München – 1. FFC HOF 1:2 (1:2)

Anstoß: 10.0515 12:45 Uhr BSA Feldbergstraße 65 81825 München

Schiedsrichter: Meike Krimphove
Assistenten: Alexandru Craciun, Vitus Waibel

Tore: 22. Min. 0:1 Pui San Yau
25. Min. 0:2 Laura Möhwald
39. Min. 1:2 Tamara Schneider
Karten: 35. Min. gelb Cindy Matetschk (FFC)
91. Min. gelb Teresa Lechner (Stern)

Zuschauer: 20

Aufstellung FFC: Sachs, Sattler, M. Schneider, Fürst, Laufer, Meier, Matetschk, Kessler(20.Knarr), Kastner, Yau, Möhwald (90.Mühlstädt),

 

Mit viel Selbstbewußtsein im Gepäck reisten die Hofer Frauen zum Spitzenspiel gegen Tabellenzweiten Stern München. In der Rückrunde auswärts bisher ohne Gegentreffer, dazu zuletzt mit einer überzeugenden Leistung in Thenried und zu Hause gegen Kaufbeuren rechnete man sich nun auch gegen die Landeshauptstädterinnen etwas aus. 

Die Münchnerinnen starteten fulminant in die Partie, gaben sofort Vollgas und hatten es bis zur 15. Minute zweimal selbst in der Hand, in Führung zu gehen. Dem FFC gelang erst nach 18 Minuten der erste Torschuß durch Michelle Kessler, die kurz darauf mit einer Gehirnerschütterung nach einem Zusammenstoß ausgewechselt werden mußte. Völlig unbeeindruckt übernahmen die Hoferinnen nun das Zepter und wieder einmal war es Pui San Yau mit einer Einzelleistung im Sechzehner, die sie zur Hofer Führung in der 20 Minute überlegt abschloß. Nur zwei Minuten später bediente die für Kessler ins Spiel gekommene Theresa Knarr Stürmerin Laura Möhwald. Mit einem Schuß ins lange Eck erhöhte sie auf 2:0.
In der Folge kontrollierten die Hoferinnen das Spiel. Taktisch klug und diszipliniert hielten sie Stern im Schach. Nur einmal sollte es für den FFC in Hälfte Eins noch gefährlich werden und prompt kassierten sie auch den Anschlußtreffer. Tamara Schneider hatte einfach zu viel Platz und nutzte diese Möglichkeit rigoros.
Das der Tabellenzweite die Partie unbedingt gewinnen wollte, zeigte er nach der Pause. Mit viel Power liefen sie gegen die Hofer Defensive an. Die blieb stabil und funktionierte mit dem Mittelfeld wie ein engmaschiges Fischernetz. Das Leder kam einfach nicht durch. Einmal in Ballbesitz wurde auf kurze Ballstafetten gesetzt, um ihn möglichst lange in den eigenen Reihen zu halten. Die Taktik zeigte Wirkung. München verließen in der Schlußviertelstunde etwas die Kräfte und Hof nutzte seine Räume in der Offensive immer wieder für schnelle Konter. Nur im Abschluß blieben die Gäste nun ohne Happyend.
So blieb es am Ende bei einem zwar knappen, aber hochverdienten Auswärtserfolg des FFC.
Endlich war der Bann gebrochen und Hof darf sich über den ersten Dreier gegen die „Sterne“
freuen. Einig waren sich alle, die das Spiel verfolgt haben, daß die Hoferinnen in den letzten Wochen einen Riesensprung in Bezug auf Spielwitz und mannschaftlicher Leidenschaft gemacht haben. Der FFC bleibt damit zwar auf Platz Vier in der Tabelle, verringert aber den Abstand zum Dritten Stern München weiter.

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