Von Dingolfing nach Weidenberg

6. RTB-Hallencup 2015 für Frauen (Samstag, 10.01.2015)

Austragungsort: Dreifachturnhalle Höll-Ost in Dingolfing

Veranstalter: SV Frauenbiburg

Aufgebot des 1. FFC HOF:

Sachs, Sattler (2 Tore), Weiß (2), Kempin (1), Meier (2), Laufer (1), Yau (3), Krämer (3)

Spielberichte:

Im ersten Spiel der Vorrunde traf man auf den Ligakonkurrenten FC Stern München. Die Mannschaft aus der Landeshauptstadt diktierte von Beginn an das Spielgeschehen und ging in der 3. Min. verdient in Führung. In der Folgezeit setzten die Münchnerinnen konsequent nach und die Hoferinnen konnten nur mit Glück und Geschick einen weiteren Gegentreffer verhindern. Doch die Moral stimmte und Sabrina Meier erzielte mit der Schlusssirene den viel umjubelten Ausgleichstreffer zum 1:1.

In den nächsten beiden Begegnungen hatte man es mit zwei unterklassigeren Mannschaften zu tun. Gegen den SV Kirchberg gelang es dem 1. FFC HOF bereits in der Anfangsphase mit drei Toren für klare Verhältnisse zu sorgen. Nach etwas schwächerem Spiel im Mittelteil wurde in den letzten Spielminuten das Tempo wieder erhöht und am Ende stand ein ungefährdeter 6:1-Sieg zu buche. Auch im Spiel gegen die zweite Mannschaft des gastgebenden SV Frauenbiburg musste die Hofer Mannschaft nicht an ihre Leistungsgrenze gehen und siegte schließlich souverän mit 2:0.

Vor den beiden abschließenden Spielen der Vorrunde standen nach zwei Siegen und einem Unentschieden die Chancen für einen Halbfinaleinzug nicht schlecht. Gegen den Aufstiegsaspiranten in die Bayernliga FC Forstern hätte sogar ein weiteres Unentschieden gereicht, um alle Karten in der Hand zu behalten. Einen frühen Rückstand in der 2. Min. konnte Josephine Laufer postwendend ausgleichen. Und da beide Mannschaften ihre Chancen in einem Spiel zweier gleichwertiger Teams nicht nutzen konnten, blieb es bis in die letzte Spielminute bei einem leistungsgerechten Unentschieden. Einen taktischen Fehler in der Hintermannschaft des FFC nutzte der Gegner jedoch eiskalt aus, sodass man am Ende noch mit 1:2 den Kürzeren zog.

Dies hatte zur Folge, dass im Aufeinandertreffen mit dem TSV Frickenhausen nur noch ein Sieg mit mindestens vier Toren Unterschied zum Einzug ins Halbfinale gereicht hätte. Der TSV verteidigte jedoch geschickt sein Tor und dem FFC fiel auf der anderen Seite zu wenig ein, um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. So blieb es in einer niveauarmen Partie bei einem aus Hofer Sicht enttäuschenden 0:0.

Daher musste man sich mit dem Spiel um Platz 5 gegen den SC Regensburg begnügen. Während der regulären Spielzeit hatte der FFC ein klares Chancenübergewicht, der gegnerische Kasten schien aber wie vernagelt. Folglich blieb es auch in diesem Spiel bei einem 0:0. Im anschließenden 9-Meter-Schießen zeigten sich die Hoferinnen dann etwas nervenstärker und gewannen schließlich mit 4:2. Das Turnier entschied die erste Mannschaft des SV Frauenbiburg in einem spannenden Finale gegen den FC Forstern für sich. Die Plätze 3 und 4 belegten der 1. FC Nürnberg und der FC Stern München.

 

Qualifikationsturnier für die Hallenbezirksmeisterschaft (Sonntag, 11.01.2015)

Austragungsort: Dreifachturnhalle des Schulzentrums in Weidenberg

Veranstalter: Bayerischer Fußball-Verband

Aufgebot des 1. FFC HOF:

Sachs, Sattler, Weiß (3 Tore), Fürst, Laufer (2), Krämer (1), Yau (1), Kastner (4), Kessler (1), Bahmann (1)

Ergebnisse:

1. FFC HOF - FC Konradsreuth  2:1

1. FFC HOF - ASV Oberpreuschwitz  3:0

1. FFC HOF - RSV Drosendorf  5:0

1. FFC HOF - TSV Kulmbach  3:0

Spielberichte:

Im ersten Spiel gegen den FC Konradsreuth überzeugte der FFC zwar spielerisch, aufgrund der mangelhaften Chancenverwertung dauerte es jedoch bis in die Schlussminute, ehe der erlösende Siegtreffer erzielt werden konnte. In den weiteren Begegnungen profitierten die Hoferinnen von ihrer technischen Überlegenheit und fuhren drei weitere ungefährdete Siege ein. Damit wurde man seiner Favoritenrolle gerecht und qualifizierte sich souverän für die Hallenbezirksmeisterschaft der Frauen am 24.01.2015 in Stegaurach.

Kommentare sind deaktiviert.