Unentschieden erabeitet

TSV Himmelkron II - 1. FFC HOF lll 2:2 (1:2)

Anstoß Sonntag, 24.04.2016, 10:30

Zuschauer: 20

Schiedsrichter: Marco Wolf (Rugendorf)

Tore: 1:0 17. Min. Franziska Wiener
1:1 20. Min. Fabienne Roßner
1:2 32. Min. Saskia Kießling
2:2 83. Min. Laura Krause

Karten: keine

1. FFC HOF Ill: Ritter – Schröder, Breuer, Griesbach, Thümling – Winterstein, Senftleben, Drechsel, Roßner – Röthel, Kießling (Fraga da Silva, Bernacek)

 

Die Gastgeberinnen erwischten gegen die immer noch stark ersatzgeschwächte Mannschaft vom 1. FFC HOF den besseren Start. Während Himmelkron von Beginn an alles nach vorne warf, hatte Hof zunächst große Mühe, den Ball aus der Gefahrenzone zu bekommen. Ein mustergültiger Pass in die Schnittstelle der FFC Abwehr wurde durch die schnelle Franziska Wiener eiskalt vollstreckt. Sie lies Gästespielerin Breuer stehen und umkurvte auch noch die an diesem Tag glänzend aufgelegte Torhüterin des 1. FFC HOF, Sarah Ritter.

Der Jubel hielt allerdings nicht lange an und es stand 1:1. Der FFC bekam einen Freistoß aus halblinker Position zugesprochen. Die Kapitänin Fabienne Roßner hielt aus 25 Metern einfach auf das Gehäuse und der Ball landete im langen Eck zum 1:1 Ausgleich. Einen Querpass von der Außenlinie nahm in der 32.Minute Saskia Kießling auf und bracht die Mannschaft mit 1:2 in front.

Nach der Pause hielten die Gastgeberinnen noch einmal dagegen. Sier spielten sich zahlreiche Chancen, die jedoch oftmals in der guten Abwehr, die von Alexia Griesbach gut geführt wurde, hängenblieben. Hof kam kaum mehr aus der eigenen Hälfte. Wenn einmal Bälle nach vorne geschlagen wurden, wurden sie bereits vom Mittelfeld der Himmelkroner abgefangen. Etwas glücklich aber völlig verdient fiel sieben Minuten vor dem Spielende der 2:2 Ausgleich durch Laura Krause.

Es war vielleicht kein schönes Spiel, aber vom Kampf geprägt. Man merkte beiden Mannschaften an, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Trotz der aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaften war das Spiel zu jeder Zeit fair. Der Unparteiische musste nicht einmal eine Karte zeigen. Letztendlich gebührt der FFC-Mannschaft noch ein Gesamtlob für Ihre tolle Moral und die kämpferische Leistung. Aus der Abwehrreihe wäre noch Miriam Thümling hervorzuheben. Hätte am Sonntag Sarah Ritter nicht mehrmals glänzend pariert, hätte man sich auch nicht beklagen dürfen, wenn Himmelkron das Spiel zu ihren Gunsten entschieden hätte.
W.R.

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