U17 verpaßt Punktgewinn

1. FC Nürnberg II – 1. FFC Hof 2:1 (1:0)

Anstoß: 13.5.17 Kunstrasen Bertolt-Brecht-Schule

Schiedsrichter: Florian Kleemann

Aufgebot FFC: Kirsch, Tröger, Penzel, Joram, Möhrle L., Zahn, Härtl (50. Min Knoch), Pawlik, Möhrle S. (72. Min Meisel), Wenzig (78. Min Merz), Fischer (68. Min Bührig)

Karten: 55. Min Gelb Fischer
69. Min Gelb Möhrle S.
77. Min Gelb Liles

Tore: 14. Min 1:0 Reisberger
60. Min 1:1 Schreml (Eigentor))
74. Min 2:1 Nurtsch

Bericht: FFC schrammt unglücklich am Punktgewinn vorbei

Am vergangenen Samstag gastierte der U17-Nachwuchs des 1. FFC Hof beim frisch gebackenen bayerischen Meister in der Bayernliga, beim 1. FC Nürnberg II.
Von Beginn an waren die Rollen klar verteilt: der Club-Nachwuchs spielte bisher eine herausragende Saison unter Trainer Schmitz und sicherte sich verdient den Titel. Der FFC ging lediglich mit Außenseiterchancen in diese Partie, wollte es dem FCN auf heimischen Geläuf jedoch so unangenehm wie möglich machen, was auch von Beginn an gelang. Allerdings gehörte die erste dicke Möglichkeit den Hausherrinnen: Reisberger setzte sich im Zweikampf durch und schob den Ball aus 17m knapp am Hofer Gehäuse vorbei. Im Gegenzug zog Laura Möhrle aus 18m ab – ihr Schuss konnte von der gut reagierenden Club-Hüterin gerade noch über die Latte gelenkt werden. Und nur eine Zeigerumdrehung später war es erneut Möhrle, die sich am 16er durchsetzte, noch eine Gegenspielerin aussteigen ließ und abzog – auch hier war die Nürnberger Schlussfrau gerade noch Siegerin des Privatduells. Auf der anderen Seite lenkte Kirsch einen Schuss zum Eckball, der für den Club fast die Führung einbrachte – der Kopfball verfehlte das Tor um Haaresbreite. Kurz darauf dann die Führung der Heimmannschaft: Reisberger setzte sich erneut gut durch, fackelte nicht lange und zog aus 10m aus vollem Lauf ab – der Ball schlug zum 1:0 ein.
Aber Hof blieb gefährlich und gab nicht auf. Nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte ging es rasend schnell: Fischer brachte den Ball diagonal auf die startende Tröger, die das Laufduell gewann und Richtung Grundlinie sprintete. Ihre Hereingabe fand Härtl, deren Schuss noch auf der Linie geblockt werden konnte. Kurz darauf eine ähnliche Szene, als Hof schnell umschaltete und der Ball letztendlich bei Joram landete. Diese traf den Ball aus aussichtsreicher Position jedoch nicht satt genug, wodurch der Schuss sichere Beute der Torfrau war.
Nach dem Seitenwechsel gehörte auch hier die erste Chance dem Club – und was für eine: eine Hereingabe und den daraus entstandenen Abschluss aus 4m sowie den Abpraller aus 2m konnte Kirsch im Hofer Tor mit einer Doppelaktion sensationell klären. Das war der Weckruf für den FFC, der ab da mutiger spielte und immer wieder Nadelstiche nach vorne setzen konnte. In der 60. Minute profitierte man dann auch von einem Eigentor von einer Abwehrspielerin des FCN, als diese eine Flanke unhaltbar in die eigenen Maschen köpfte. Hof wurde nun noch gefährlicher – der Ball wollte jedoch einfach nicht ins Tor. Und wie es dann im Fußball oft ist: macht man seine Chancen vorne nicht, bekommt man die Tore dann selbst. So war es auch in der 74. Minute, als sich eine Cluberin an der Torauslinie gekonnt durchsetzte und nach innen flankte – dort wollte Kirsch im Hofer Tor den Ball aus der Gefahrenzone fausten und traf hierbei mit ihrer Rettungsaktion die eigene Mitspielerin, von der der Ball dann punktgenau zu Liles sprang und diese konnte ins leere Tor einschieben. Aber auch nach diesem erneuten Rückstand gab der FFC nicht auf. Zunächst scheiterte Zahn mit einem Freistoß an der gut aufgelegten Nürnberger Hüterin und auch Penzels Schuss wurde im letzten Moment geblockt. In der letzten Minute der Partie hatte Joram dann die dickste Möglichkeit erneut auszugleichen: bedient von einem gut getimten Gassenball setzte sich Joram im Laufduell super durch und schloss dann aus 14m ab – ihr Schuss klatschte gegen den Querbalken. So blieb es bei der unglücklichen 2:1 Niederlage der Hoferinnen.

Trainerin Ann-Kathrin Lindner: „Die Mädels haben heute ein starkes Spiel gemacht. Der Kampfgeist und die Leidenschaft, die wir in den letzten drei Partien vermissen lassen haben, waren heute wieder da. Leider konnten wir uns erneut nicht mit Punkten belohnen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass wir hier gegen den frischgebackenen bayerischen Meister auswärts antreten mussten. Ich denke ein Unentschieden wäre dennoch verdient gewesen.“

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