U17 verspielt Joker im Derby

SV Reitsch - 1. FFC HOF 1:0 (1:0)

Anstoß: Sonntag, 05.11.17 11 Uhr Reitsch

Zuschauer: 50

Schiedsrichter: Steffen Reißmann

Tore: 32. Min SV Reitsch

Karten: 28. Min gelb Laura Möhrle
68. Min gelb Sophia Möhrle

Aufstellung FFC: Härtl, Tröger, Spörl, Penzel, Möhrle S. (68. Min Seifert), Slany (33. Min Keil), Möhrle L., Wenzig, Pawlik, Joram, Knoch

Bericht: U17 verspielt Joker im Derby

 

 

Am vergangen Sonntag traf die U17 des 1. FFC Hof im Derby auf den SV Reitsch. Im Vorfeld der Partie sollten die Rollen klar verteilt sein – wer dies dachte, wurde im Verlauf des Spiels eines Besseren belehrt. Aber auch Trainerin Lang warnte im Vorfeld der Partie vor Überheblichkeit: “Im Derby ist es egal, wer an welcher Stelle in der Tabelle steht. Unterschätzen wir Reitsch, haben wir ein Problem.“
Auf dem schlecht bespielbaren Reitscher Geläuf am Schulgelände kam von Beginn an auf beiden Seiten kein Spielfluss aus. Überwiegend befand sich der Ball im Seitenaus und schön anzusehende Spielzüge waren von beiden Seiten über das ganze Spiel hinweg nicht vorhanden und auch nicht möglich. Die erste Chance der Partie gehörte in der Anfangsphase Reitsch, als Wenzig die enteilte SVR-Stürmerin gerade noch im Sechzehner abdrängen konnte und diese lediglich das Außennetz traf. Aber auch Hof fand zu Chancen – die hochkarätigste vergab Laura Möhrle, als sie alleine auf das reitscher Tor zulief und verzog. In der 32. Minute eine äußerst unglückliche Situation, die zum Führungstreffer für Reitsch sorgte: ein zu weit geschlagener Ball an den Sechzehner des FFC wurde von deren Hüterin abgelaufen – sie bekam den Ball jedoch nicht zu greifen, wodurch die Reitscher Stürmerin den Ball an der Hüterin vorbeispitzelte und ins leere Tor einschob.
Nach dem Seitenwechsel kam Hof besser aus den Startlöchern und vergab gleich zwei hundertprozentige Chancen: sowohl Tröger, als auch Möhrle liefen auf alleine auf das Tor zu und vergaben die zwei besten Möglichkeiten die Partie zu drehen. Auf der anderen Seite konnte Spörl einen Konter gerade noch fair im Zweikampf klären.
Vor allem die zweite Halbzeit war lediglich von langen Bällen geprägt, wodurch dann Keil in den Schlussminuten einen erlief und alleine vor der Hüterin erneut scheiterte. So blieb es beim nicht ganz unverdienten Sieg für den SV Reitsch, die an diesem Tag die leidenschaftlichere Mannschaft waren.
Trainerin Ann-Kathrin Lang:“Heute mussten wir leider verdient als Verlierer vom Platz gehen. Wir haben uns auf tiefen und schwer bespielbaren Boden mit „Gepflocke“ an die Spielweise des Gegners angepasst – die entspricht definitiv nicht unserem Anspruch und unserer Spielphilosophie. Dafür haben wir auch schnell die Quittung bekommen. Dass wir dann auch etliche Hochkaräter liegen lassen, passt zu dem Gesamtbild heute. Solche Tage gibt es. Abhaken und nächste Woche wieder punkten.“

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