Gelungene Heimpremiere der U23

1. FFC HOF II – 1. FC Michelau 6:1 (3:1)

Anstoß: Samstag, 10.09.2016 14:00 Uhr Ossecker Stadion

Zuschauer: 60

Schiedsrichter: Günter Gemeinhardt (ATS Hof/West)

Tore: 04. Min. 1:0 Laura Möhwald
10. Min. 1:1 Sabrina Gebhardt
15. Min. 2:1 Lena Voigt
35. Min. 3:1 Amelie Lehnert
53. Min. 4:1 Luisa-Sophie Hanke
58. Min. 5:1 Amelie Lehnert
86. Min. 6:1 Luisa-Sophie Hanke

Aufstellung FFC: Hannweber, Moos Me. (60. Min. Krippendorf), Schmucker, Kempin, Eller, Keil (46. Min. Hanke), Köppel, Lehnert, Voigt, Th. Knarr (75. Min. Winterstein), Möhwald

 

 

Das BOL-Team des 1. FFC Hof traf im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit letzten Samstag auf den 1. FC Michelau und gewann verdient mit 6:1. Somit ist der Saisonstart der „jungen Wilden“ geglückt, da sie mit sechs Punkten aus zwei Partien an die Tabellenspitze herangerückt sind.

Die Hoferinnen begannen konzentriert und engagiert und gingen mit ihrer ersten Torchance prompt in Führung. Amelie Lehnert zog von der Strafraumgrenze aus halblinker Position ab. Die Michelauer Torhüterin schien den Flachschuss in die linke Torecke schon sicher zu haben, ließ ihn aber los. Laura Möhwald schaltete am schnellsten und schob den Ball aus kurzer Distanz über die Torlinie. Die Hoferinnen übernahmen danach die Kontrolle über das Spiel. Dennoch blieb Michelau gefährlich und kam in der 10. Minute durch Sabrina Gebhardt zum Ausgleich. Durch diesen Rückschlag ließen sich die Saalestädterinnen jedoch nicht aus dem Konzept bringen und spielten weiter munter nach vorne. Vor allem wenn sie ihre Gegnerinnen früh in deren Hälfte attackierten, konnten sich diese kaum befreien. In dieser Drangphase erzielten sie den erneuten Führungstreffer. In der 15. Spielminute zog Lena Voigt aus 25 Metern ab und überwand die Michelauer Hüterin mit einem Schuss in die linke obere Ecke. Eine Viertelstunde später erzielte Amelie Lehnert ihren ersten Treffer des Tages. Nach einer Kombination über links wurde der Ball in den Sechzehner gespielt. Sie überspielte zunächst ihrer Gegenspielerin durch eine Körpertäuschung und vollendete danach trocken mit links ins kurze Eck. Bis zur Halbzeitpause konnten die Hoferinnen nicht mehr nachlegen, obwohl die Kräfte der Michelauerinnen schon deutlich abnahmen. Dennoch ließen ihnen die Gastgeberinnen im Mittelfeld zu viele Spielanteile, weil sie nun zu tief standen. Deshalb waren sie durch den trügerischen Spielstand nach 45 Minuten gewarnt.

In der zweiten Halbzeit müssten sie noch einmal richtig Gas geben, um am Ende als Siegerinnen vom Platz zu gehen, gab ihnen Coach Klinke in der Pause auf den Weg. Und seine Mannschaft setzte diese Vorgabe sofort um: Die Stürmer attackierten nun wieder früher und ließen Michelau nicht ins Spiel kommen. Deshalb gab es für den FFC in der 53. Minute wieder Grund zum Jubeln. Theresa Knarr gewann ein Laufduell auf dem rechten Flügel gegen eine Michealuer Verteidigerin, lief mit dem Ball in den Strafraum und legte dann quer auf die zur Halbzeit eingewechselte Luisa-Sophie Hanke, die den Ball aus Nahdistanz über die Linie drückte. Durch diesen Treffer war das Spiel entschieden, Michelau konnte nicht mithalten und Hof verwaltete nun das Ergebnis. Es entwickelte sich ein Geplänkel, mit vielen Zweikämpfen und ohne zielstrebiges Spiel nach vorne. Dennoch trafen die Hoferinnen noch zweimal: In der 58. Minute war es erneut Lehnert, die von Knarr angespielt wurde und aus ca. 14 Metern verwandelte. Vier Minuten vor Spielende wurde Laura Möhwald über die rechte Seite geschickt. Diese flankte in die Mitte auf die mitgelaufene Hanke, die per Volleyschuss in die rechte Ecke den Endstand von 6:1 herstellte. Nach einem Lattenknaller von Lehnert pfiff Schiedsrichter Gemeinhardt ein Spiel ab, das nur in der ersten Halbzeit ein gutes Niveau erreichte.

„Mit unserer Punkteausbeute bisher sind wir sehr zufrieden. Um aber nächste Woche beim Tabellenführer Stegaurach bestehen zu können, müssen wir über 90 Minuten unser volles Leistungsvermögen abrufen. Sechzig Minuten werden dazu nicht reichen“, meinte Co-Trainer Stephan Grundner nach dem Spiel.

Stephan Grundner

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